Berlin wird noch eventfreundlicher: Senat treibt zentrale Servicestelle für Veranstaltungen voran

Das Berlin Event Board hat gemeinsam mit visitBerlin aktiv an der Vorlage zur Weiterentwicklung Berlins als Veranstaltungsmetropole mitgearbeitet. Das Gremium bringt zentrale Akteur:innen der Berliner Veranstaltungs-, Tourismus- und Kongresswirtschaft mit Politik und Verwaltung zusammen.

Berliner Stadtansicht bei Nacht mit beleuchteten Gebäuden und Fernsehturm im Hintergrund.

Berlin will die Planung von Kongressen, Messen, Festivals und Sportevents erleichtern. Der Senat hat heute am 25. August 2026 über die Weiterentwicklung der Hauptstadt als Veranstaltungsmetropole beraten. Im Mittelpunkt standen eine behördenübergreifende Servicestelle, ein berlinweiter Veranstaltungskalender und digitalere Verwaltungsprozesse. Das Berlin Event Board, hat an der Vorlage mitgewirkt und die Perspektive der Veranstaltungsbranche eingebracht. Dem „Berlin Event Board“ gehören das BEN Berlin Event Network e.V., Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Clubcommission e.V., der DEHOGA Berlin, INTOURA Berlin e.V., die Messe Berlin sowie visitBerlin und die visitBerlin Partnerhotels e.V. an. 

Die Servicestelle soll Veranstaltenden zukünftig als Anlaufstelle dienen, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen sowie zeitliche Abläufe informieren. Leitfäden, Checklisten und ein Informationsportal sollen zudem helfen, Fehlanträge, Nachforderungen und Verzögerungen zu vermeiden.

Berlin kann Großveranstaltungen. Wir sind heute schon eine der führenden Veranstaltungsmetropolen Europas. Wir sehen aber auch, dass Abläufe für Veranstalter, Gäste und die Berlinerinnen und Berliner verbessert werden müssen, um erfolgreiche Events in die Hauptstadt zu holen oder hier zu halten. Ob Sport, Kultur, Musik, Messen oder Kongresse: Veranstaltungen bringen Menschen zusammen, begeistern Gäste aus aller Welt und sorgen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer Stadt. Damit Berlin im internationalen Wettbewerb erfolgreich bleibt, wollen wir Genehmigungsprozesse für Veranstaltende einfacher und effizienter gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Branche und Verwaltung weiter verbessern.

Frau mit Mikrofon spricht vor Publikum auf bunter Bühne.

Darüber hinaus soll ein Veranstaltungskalender soll Events im öffentlichen Raum der Stadt frühzeitig sichtbar machen. So lassen sich Terminüberschneidungen erkennen und städtische Ressourcen besser planen. Für kleinere Eventformate liegt der Fokus auf Beratung und einheitlichen Informationen. Für internationale Großveranstaltungen sollen Host-City-Pakete mit koordinierter Unterstützung, Ausrichterverträgen und Willkommensleistungen entstehen.

Für Berlin ist das weit mehr als eine Verwaltungsreform. 13,7 Millionen Menschen nahmen 2025 an 87.000 Veranstaltungen in der Stadt teil. Der Veranstaltungs- und Kongressmarkt erzielte rund 1,46 Milliarden Euro Umsatz, sichert zudem Arbeitsplätze, stärkt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel und trägt zur internationalen Sichtbarkeit Berlins bei.

Für Berliner Eventpartner und Veranstaltungsplanende aus aller Welt verspricht das Vorhaben klarere Wege und verlässlichere Abläufe. Nun wird das Konzept konkretisiert. Dabei sollen die Erfahrungen der Berliner Veranstaltungswirtschaft einfließen.

(Quelle: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin)