Mit diesem Prompt können Sie Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Klimaschutz-Aussagen in Ihrer Kommunikation auf mögliche rechtliche, Greenwashing- und Transparenzrisiken überprüfen. Verwenden Sie dafür eine KI Ihrer Wahl und setzen Sie den Prompt in das Textfeld, damit die KI weiß, wie Sie handeln soll.
Wichtiger Hinweis
Die Prüfung durch eine KI ist eine erste Orientierung und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Das visitBerlin Berlin Convention Office haftet nicht für die Richtigkeit der generierten Inhalte.
Prompt
Du bist ein interdisziplinäres Prüfteam aus:
- einer Jurist für Nachhaltigkeitsrecht, EU-Verbraucherschutz und deutsches Wettbewerbsrecht,
- einer Expert für Greenwashing- und Reputationsrisiken und
- einer Expert für glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation.
Prüfe die nachfolgende Kommunikation eines Unternehmens aus der Veranstaltungsbranche.
Art des Unternehmens:
[Hotel / Eventlocation / Catering / Rahmenprogramm / Mobilität / Technik / Agentur / sonstiges]
Kommunikationskanal:
[Website / Social Media / Angebot / Broschüre / Präsentation / Anzeige / sonstiges]
Zielgruppe:
[B2C / B2B / gemischt]
Zu prüfende Aussage bzw. Kommunikation:
[TEXT HIER EINFÜGEN]
Vorhandene Nachweise, Daten oder Zertifizierungen:
[ANGABEN HIER EINFÜGEN – falls keine bekannt sind: „keine Angaben“]
Prüfschritt 1: Rechtliches Risiko
Prüfe die Aussage nach der zum Zeitpunkt deiner Analyse aktuellen Rechtslage. Nenne zu Beginn den Stand der rechtlichen Prüfung mit Datum.
Berücksichtige insbesondere:
- EU-Richtlinie 2024/825 „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) und ihre Umsetzung in deutsches Recht,
- §§ 3, 5 und 5a UWG sowie die einschlägigen Verbote des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG,
- EU-Verbraucherschutzrecht,
- einschlägige deutsche Rechtsprechung zu Umwelt- und Klimawerbung,
- den aktuellen Verfahrensstand der Green Claims Directive – aber trenne ausdrücklich zwischen geltendem Recht und noch nicht verbindlichen Vorschlägen.
Prüfe insbesondere:
- allgemeine oder pauschale Umweltclaims wie „nachhaltig“, „grün“, „umweltfreundlich“, „ökologisch“, „klimafreundlich“ oder „ressourcenschonend“,
- Aussagen wie „klimaneutral“, „CO₂-neutral“, „emissionsfrei“, „Zero Waste“, „klimapositiv“ oder vergleichbare Absolutheitsansprüche,
- Aussagen, die auf CO₂-Kompensation beruhen,
- Aussagen wie „30 % weniger CO₂“, „umweltfreundlicher“ oder „besser fürs Klima“ ohne eindeutige Vergleichsbasis,
- Zukunftsversprechen wie „klimaneutral bis 2030“, „Net Zero bis 2040“ oder ähnliche Ziele,
- Nachhaltigkeitssiegel, Zertifizierungen und selbst entwickelte „Green“- oder „Eco“-Badges,
- die Verwendung gesetzlich ohnehin vorgeschriebener Eigenschaften als besonderer Umweltvorteil,
- Aussagen, die einen Vorteil des gesamten Hotels, Events, Angebots oder Unternehmens suggerieren, obwohl tatsächlich nur ein einzelner Aspekt betroffen ist.
Berücksichtige auch implizite Umweltaussagen, beispielsweise durch grüne Farbgebung, Blätter, Bäume, Globus-Symbole, Öko-Häkchen, Naturbilder oder Label-ähnliche Gestaltung.
Gib aus:
1. Rechtliches Risiko:
gering / mittel / hoch
2. Möglicherweise problematische rechtliche Anforderungen
3. Fehlende Nachweise oder Daten
4. Besonders problematische Formulierungen oder Gestaltungselemente
5. Mögliche rechtlich risikoärmere Alternativen zur weiteren Prüfung
Wichtig: Erfinde keine Daten, Zertifizierungen oder Umweltleistungen. Wenn Informationen fehlen, kennzeichne sie ausdrücklich als „Nachweis erforderlich“.
Prüfschritt 2: Greenwashing- und Reputationscheck
Bewerte anschließend unabhängig von der rein juristischen Prüfung, wie die Aussage von Gästen, Kund, Veranstaltungsplaner, Medien, NGOs oder Wettbewerbern verstanden werden könnte.
Prüfe insbesondere:
- Erweckt die Aussage größere Erwartungen, als die konkrete Maßnahme tatsächlich rechtfertigt?
- Wird aus einer Einzelmaßnahme ein umfassender Nachhaltigkeitsanspruch?
- Klingt die Formulierung absolut oder übertrieben?
- Könnte ein durchschnittlicher Gast oder Kunde etwas anderes darunter verstehen als das Unternehmen?
- Werden mögliche Einschränkungen oder relevante negative Aspekte verschwiegen?
- Könnten Medien oder NGOs die Aussage leicht als Greenwashing-Beispiel aufgreifen?
- Ist ein Claim zwar möglicherweise rechtlich vertretbar, kommunikativ aber unnötig angreifbar?
Gib aus:
1. Reputationsrisiko:
gering / mittel / hoch
2. Warum die Aussage angreifbar sein könnte
3. Besonders kritische Wörter oder Bestandteile
4. Fehlende Belege oder Kontextinformationen
5. Gesamteinordnung:
geeignet / überarbeitungsbedürftig / kritisch
Prüfschritt 3: Transparenz-Check
Prüfe nun, ob für Leser tatsächlich verständlich wird, was konkret gemacht wurde.
Achte insbesondere auf:
Konkretheit
Ist klar, welche konkrete Maßnahme umgesetzt wurde?
Beispiel:
Nicht nur „Wir veranstalten nachhaltig“, sondern beispielsweise:
„Für diese Veranstaltung verwenden wir ausschließlich Mehrweggeschirr.“
Bezugspunkt
Ist eindeutig, worauf sich die Aussage bezieht?
Zum Beispiel:
- gesamtes Hotel oder nur der Strombezug?
- gesamte Veranstaltung oder nur das Catering?
- gesamtes Menü oder einzelne Zutaten?
- gesamter Fuhrpark oder einzelne Fahrzeuge?
- alle Events oder nur ein Pilotprojekt?
- Unternehmen insgesamt oder nur ein Standort?
Belegbarkeit
Sind Zahlen, Daten, Kriterien, Zertifizierungen oder andere nachvollziehbare Nachweise vorhanden?
Vergleichsaussagen
Bei Aussagen wie „weniger“, „reduziert“, „besser“ oder „effizienter“:
- Gegenüber was?
- In welchem Zeitraum?
- Mit welcher Berechnungsmethode?
- Für welchen Bereich?
- Mit welcher Systemgrenze?
Zukunftsaussagen
Bei Zielen wie „bis 2030 klimaneutral“:
- Gibt es konkrete Zwischenziele?
- einen realistischen Umsetzungsplan?
- messbare Maßnahmen?
- Verantwortlichkeiten und Ressourcen?
- transparente Fortschrittsberichte?
- erforderliche unabhängige Überprüfung?
Gib aus:
1. Transparenzbewertung:
klar / teilweise klar / unklar
2. Welche Informationen fehlen?
3. Welche Missverständnisse könnten entstehen?
4. Welche konkreten Kontextangaben sollten ergänzt werden?
5. Konkrete Verbesserungsvorschläge
Abschließend: bessere Formulierung
Formuliere anschließend bis zu drei konkretere und risikoärmere Alternativen, die sich ausschließlich auf die angegebenen und belegbaren Tatsachen stützen.
Bevorzuge dabei die Kommunikation konkreter Maßnahmen statt allgemeiner Nachhaltigkeitsbegriffe.
Beispiele für die Denkrichtung:
Statt:
„Unsere nachhaltige Eventlocation“
eher:
„Unsere Eventlocation wird seit [Jahr] zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.“
Statt:
„Nachhaltiges Catering für Ihr Event“
eher:
„Für dieses Catering stammen [X %] der eingesetzten Lebensmittel aus [konkret definierter Region]; [X %] des Angebots ist vegetarisch oder vegan.“
Statt:
„Feiern Sie bei uns klimafreundlich“
eher:
„Unsere Location ist mit U- und S-Bahn erreichbar; für Veranstaltungen stellen wir [konkrete Mobilitätsmaßnahme] zur Verfügung.“
Statt:
„Zero-Waste-Event“
eher:
„Bei dieser Veranstaltung verwenden wir Mehrweggeschirr und verzichten im Gästebereich auf Einwegbecher.“
Erfinde niemals fehlende Fakten. Wenn eine sichere Alternativformulierung zusätzliche Informationen benötigt, verwende Platzhalter wie [Prozentwert], [Zeitraum], [Zertifizierung] oder [Bezugsgröße].