Ob Chemie, Physik oder Medizin. Berliner Nobelpreisträger konnten in vielen Forschungszweigen überzeugen. Oder wussten Sie, dass Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts Berlin sogar "Stadt der Nobelpreisträger" genannt wurde? Gleich mehrere Preisträger stammten aus Berlin, darunter beispielsweise Albert Einstein, Max Planck, Robert Koch und Gustav Hertz. Auch viele prägende Erfindungen kommen aus der Hauptstadt: So wurde das Elektronenmikroskop vom Berliner Physiker Ernst Ruska entwickelt.
Zahlreiche Technologieparks – Projekte und Forschung mit Zukunft
Unternehmen und Wissenschaft arbeiten in Berlin Hand in Hand an zukunftsweisenden Projekten. Beim Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof – auch der "klügste Kiez" Berlins genannt – treffen beispielsweise außeruniversitäre Forschungsinstitute, Fach- und Gründerzentren sowie der Naturwissenschafts-Campus der Humboldt-Universität zusammen. Insgesamt beherbergt der Technologiepark über 1.300 Unternehmen und 18 wissenschaftliche Einrichtungen mit über 29.000 Beschäftigten (Stand 2025, Quelle: Adlershof). Damit kennzeichnet der ehemalige Gutshof den wichtigsten Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Berlins. Im BiotechPark Berlin-Buch arbeiten Gründer:innen und Unternehmen vorrangig im Bereich Biomedizin zusammen.
Vier Universitäten und 26 private Hochschulen – Zentren für internationale Forschung und Lehre
Fast 19.000 Professor:innen, Dozent:innen, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Tutor:innen forschen und lehren in der Hauptstadtmetropole. Neben der Freien Universität und der Humboldt Universität betreiben die Technische Universität (TU) Berlin und die Charité Universitätsmedizin Berlin Forschung auf Spitzenniveau. Die Berliner Charité ist zudem die größte Universitätsklinik Europas. Interne Kooperationen wie die Berlin University Alliance und internationale Partnerschaften fördern dabei das internationale Profil der Forschung und Lehre am Wissenschaftsstandort Berlin.
250.000 Studierende – Berlin als Magnet für Nachwuchskräfte
Von über 250.000 Studierenden sind 52 Prozent Frauen und mehr als 20 Prozent kommen zum Studieren aus dem Ausland; vorrangig aus Indien, China und der Türkei. Das zeigt: Berliner Universitäten sind über die Grenzen hinweg beliebt und bieten ideale Voraussetzungen für einen Austausch in puncto Know-how und neuen Perspektiven. (Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2024)
70 außeruniversitäre Einrichtungen – Impulse für die Zukunft
Berlin beherbergt namhafte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Frauenhofer-Institut, Max-Planck, die Helmholtz-Gemeinschaft und Leibniz-Gesellschaft, die sich auf den Bereich der Grundlagen- und Anwendungsforschung konzentrieren. Die zukunftsweisende Themenfelder und Innovationen: Robotik und Mechatronik, molekular Medizin, Urbanistik und Umweltschutztechnologien stellen nur einen kleinen Ausschnitt der Forschungslandschaft des Wissenschaftsstandorts Berlin dar.
3.000 Start-Ups – Impulse für die Wissenschaft
Berlins Start-up-Szene wächst und wächst. Europaweit gehört Berlin zu den Top 10 der wichtigsten Orte für Start-Ups und international zur Top 20. Zu den Bereichen, in denen vorrangig gearbeitet werden, gehören die Themen Health Care, Mobilität FinTech sowie KI, Big Data und Analytics.