"Es wäre sowohl falsch wie auch naiv, Veränderungen in diesem Maßstab voranzutreiben, ohne dabei mit Widerständen oder Herausforderungen zu rechnen. Insgesamt haben wir von vielen Seiten sehr viel Unterstützung und Bestätigung erfahren – und konnten dann doch auftauchende Widerstände meistern.
Einerseits wussten wir, dass sich der Deutsche Logistik-Kongress so sehr in den Köpfen manifestiert hatte, dass nicht alle direkt ein klares Bild unserer Vision der "CX" parat haben konnten. Bei mir persönlich war dieses "Umparken im Kopf" nach langjähriger DLK-Routine ebenfalls zwingend erforderlich, um neuen Impulsen und Ideen Raum geben zu können. Das betraf alle Zusammenspiele, die es BVL intern mit allen Stakeholdern gibt: mit unseren Gremien, vom Wissenschaftlichen Beirat bis zum Vorstand, mit externen Dienstleistern, mit verschiedenen Abteilungen der Geschäftsstelle, einfach mit einer Vielzahl von Stakeholdern.
Widerstände waren dabei eher softe Widrigkeiten wie Zeitknappheit, Abstimmungsschlaufen oder das schlichte Fehlen von Erfahrungswerten im Kontext einer Event-Neuausrichtung in dieser Dimension.
Zum Glück gab es aber keine harten Widerstände, die wir nicht gemeinsam hätten meistern können. Was wir dann am Ende, in engster Zusammenarbeit mit allen BVL-Vereinsgremien und dem Team der BVL-Geschäftsstelle, vor Ort mit Partnern und Ausstellern sowie allen helfenden Händen, Speakern und anderen geschaffen wie auch geschafft haben, freut mich sehr und macht mich glücklich.
Widerstände begegnen einem überall und immer. Wir haben es daher mit dem ureigensten Geist der BVL, auf Kooperation und innovative Lösungen zu setzen, hinbekommen."